
Kaffee ist nach Erdöl einer der wichtigsten Rohstoffe im Welthandel. Sein Weltmarktpreis schwankt und ist dabei oft so niedrig, dass kleinen Produzenten die Existenzgrundlage entzogen wird. Auch in Zeiten hoher Preise profitieren die Konzerne, BörsenspekulantInnen und ZwischenhändlerInnen, doch nur selten die kleinen ProduzentInnen und LandarbeiterInnen. Diesen Verhältnissen widersetzt sich el rojito e.V., Importeur der Marke Sandino.
El rojito heißt: Der kleine Rote und meint damit die rote Kaffeebohne. Sie wird von den Lateinamerikanern so genannt. Der Name Sandino erinnert an den General Augusto César Sandino, der von 1895 bis 1934 lebte. Er ist eine Art Symbolfigur in Lateinamerika, weil er gegen die Übermacht USA für die Unabhängigkeit Nicaraguas kämpfte.
- el rojito e.V. kauft den Sandino Kaffee direkt bei den ProduzentInnen und ihren Exportorganisationen. Der Zwischenhandel ist ausgeschaltet, der Erlös kommt den ProduzentInnen direkt zu Gute.
- el rojito e.V. garantiert den PreoduzentInnen einen Mindestpreis, der über den Produktionskosten liegt, dazu gehören auch die Kosten für soziale, ökologische und technische Maßnahmen auf den Kooperativen. Der Preis liegt mindestens zehn Prozent über dem Weltmarktpreis.
- el rojite e.V. ergreift Partei für die Landbevölkerung in den Erzeugerländern: Bewahrung der Erfolge der sandinistischen Agrarreform in Nicaragua, Schutz vor Rückgabe des Landes an Großgrundbesitzer, Unterstützung kollektiver Strukturen, Fortbestand der selbst verwalteten Kooperativen.
Trotzdem ist der Kaffee-Handel noch lange nicht "fair". Würden Löhne gezahlt, die mit unserem Wohlstand vergleichbar sind, dann wäre Kaffee hier ein Luxusgetränk. Die Kaffeekonzerne zahlen den ProduzentInnen aber nur Hungerlöhne. Deshalb arbeitet el rojito e.V. nicht mit den Kaffee-Konzernen zusammen. Bestellen Sie Ihren Sandino-Kaffee bei uns:
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