Silke Scheuermann am 4. März 2017, 20 Uhr im Traumausstatter

Silke Scheuermann liest aus: „Wovon wir lebten“

Silke Scheuermann

Silke Scheuermann

Große Erwartungen an das Leben hat Marten nicht. Er stammt aus einem problematischen Elternhaus und wächst in einem Umfeld auf, das von illegalen Geschäften, Schlägereien und Sex beherrscht wird. Beim Drogenentzug trifft er Peter, einen ehemaligen Restaurant- und Clubbesitzer. Peter entdeckt Martens Talent zum Kochen.
Als die beiden gemeinsam das Edellokal Happy Rabbit eröffnen, kommt es zu einem Wiedersehen mit Martens Jugendliebe Stella, die ihre Bilder in der Galerie des Restaurants ausstellen soll. Von einer reichen Tante großgezogen, scheint sie ihm unerreichbar. Jetzt aber drehen sich die Vorzeichen um: Während Stella um Anerkennung für ihre Kunst kämpfen muss, avanciert Marten zum angesagten Fernsehkoch – bis das kriminelle Milieu ihn wieder einzuholen droht.
Eindringlich und authentisch erzählt Silke Scheuermann von fragilen Lebensträumen. Ihr packender Entwicklungsroman führt unerschrocken in menschliche Abgründe. Doch WOVON WIR LEBTEN ist auch eine Liebesgeschichte, in der sich am Ende unerwartete Zusammenhänge aufdecken.
»Wie eingängig, glaubwürdig, spannend und geradezu ›süffig‹ sich dieses Buch liest, immer ganz nah an den Erlebnissen und der Sichtweise des Helden.«
Werner Wichern, LÜÜD
»Ein wunderbarer Roman.«
NDR
»Virtuos wird die kleine und die große Welt beschrieben – mit tragischen Momenten, viel Witz und einem überraschenden Ende.«
Daniela Chmelik, Missy Magazine
»Umstandslos realistisch und trotzdem nicht pessimistisch und düster… Man würde Silke Scheuermann unbedingt einen großen Preis dafür wünschen.«
Ulrike Sárkány, NDR Kultur

Silke Scheuermann

Nach dem Abitur studierte Silke Scheuermann Theater und Literaturwissenschaften. Sie verfasste Lyrik und Prosa , darunter vier Romane, sechs Gedichtbände und ein Kinderbuch. Silke Scheuermann debütierte 2001 mit dem Lyrikband Der Tag an dem die Möwen zweistimmig sangen. 2007 erschien der Roman Die Stunde zwischen Hund und Wolf, für den die Autorin mit dem Förderpreis zum Grimmelshausen-Preis ausgezeichnet wurde. 2007 wurde sie zum Klagenfurter Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Pries eingeladen. 2009 erhielt sie ein Stipendium der Villa Massimo, 2014 den Höltly Preis für Lyrik für ihr bisheriges lyrisches Werk und dabei vor allem für das Gedichtbuch Skizze vom Gras. 2016 wurde sie mit dem Bertolt-Brecht- und dem Robert-Gernhardt-Preis geehrt.Silke Scheuermann lebte bis 2008 in Frankfurt und ist dann in die Nachbarstadt Offenbach am Main gezogen.
Silke Scheuermann, Wovon wir lebten 528 Seiten. € 24,00 ISBN: 978-3-89561-378-4 Schöffling Verlag
Ort: „Traumausstatter“. Süderstr. 9, Meldorf
Eintritt: 8/ 7 Euro Vorverkauf , ermäßigt 4/3,50 Euro Vorverkauf
ab sofort: 04832 – 4104
Veranstalter: Peter Panter Buchladen

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Freitag, 17. Februar 2017, 20 Uhr: Spiel auf Zeit

Cover Spiel auf Zeit

Cover Spiel auf Zeit

Die Politik der Bundesrepublik gilt in der öffentlichen Wahrnehmung weltweit als Modell einer gelungenen Entschädigung für die Opfer von Kriegsverbrechen und Verfolgung. Tatsächlich hat die Mehrheit der mehr als 20 Millionen NS-Verfolgten nie eine Entschädigung erhalten. Das Buch »Spiel auf Zeit« belegt an zahlreichen biografischen Beispielen, dass die sogenannte Wiedergutmachung mehr einem Mythos als einem Modell gleicht. »Spiel auf Zeit« präsentiert diese »offenen Rechnungen« der deutschen Geschichte. Das Buch zeichnet sich dadurch aus, eine transnationale Dimension in die Debatte einzuführen und die Perspektiven der Verfolgten in den Mittelpunkt zu stellen.
„Spiel auf Zeit“ wurde auf die Hotlist der zehn besten Bücher aus unabhängigen deutschsprachigen Verlagen 2016 gewählt.
Die Journalistin Nina Schulz und die Fotografin Elisabeth Mena Urbitsch arbeiten seit 2005 als Team zusammen. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Reportagen zu erinnerungspolitischen Themen. Ihre Reportage »Spiel auf Zeit« zu Überlebenden des Nationalsozialismus und deren Kampf um ihre Ghettorenten wurde 2010 mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet. 2015 bekamen sie diesen Preis ein zweites Mal für ihre Reportage »Hasenbrote« aus der Reihe »Offene Rechnungen«, in der sie die andauernden Auseinandersetzungen von NS-Verfolgten um Anerkennung und Entschädigung darstellen. Nina Schulz und Elisabeth Mena Urbitsch leben in Hamburg.
Nina Schulz / Elisabeth Mena Urbitsch: „ Spiel auf Zeit“. NS-Verfolgte und ihre Kämpfe um Anerkennung und Entschädigung, Buchvorstellung mit Lesung und Lichtbildvortrag

am Freitag, dem 17.2.2017, ab 20°° Uhr
im Traumausstatter, Süderstr. 9, 25704 Meldorf
Veranstalter: Peter Panter Buchladen
Eintritt: 8/ 7 Euro Vorverkauf , ermäßigt 4/3,50 Euro Vorverkauf
ab sofort: 04832 – 4104

http://peterpanter.de

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Sonntag, 4.12, 19 Uhr: Alberto Acosta und Grupo Sal

Ditmarsia, Süderstr. 16, 25704 Meldorf: Der Einlass ist ab 18°° Uhr.

Acosta Plakat

Acosta Plakat

Ist es mehr als ein schöner Traum, dass Mensch und Natur in einem solidarischen Miteinander abseits von Wachstumszwängen leben? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Ökonom und ehemalige Energieminister Ecuadors Alberto Acosta. Im Rahmen einer Konzert-Lesung präsentiert die lateinamerikanische Musikgruppe Grupo Sal gemeinsam mit Acosta ein Programm, das einen informativen, aber auch künstlerischen Zugang zu der international an Bedeutung gewinnenden Thematik ermöglicht.

Die Lebensanschauung der indigenen Anden-und Amazonasvölker zielt auf ein Leben im Einklang mit der Natur und allen Geschöpfen. Es bedeutet eine neue Ethik der Entwicklung, fordert ein soziales und solidarisches Wirtschaften und eine Abkehr von Wirtschaftswachstum als zentralem Entwicklungskriterium.

„Nach Wien, München, Kassel und Saarbrücken ist Meldorf einziger Veranstaltungsort nördlich der Elbe und Schlusspunkt einer beachtungswerten Rundreise“, sagt Dr. Dietrich Stein.

Wie funktioniert „Buen Vivir“? Welche Perspektiven sind damit verbunden? Gibt es Möglichkeiten, dieses Konzept indigenen Ursprungs auch in unsere westliche Lebenswelt einzubinden? Alberto Acosta trägt seine Ideen und Visionen zu diesem Thema vor und berichtet über seine Erfahrungen bei der politischen Umsetzung. Im Dialog mit dem Journalisten Thomas Pampuch werden Aussagen aus seinem Vortrag vertieft und auch das Publikum ist dazu aufgefordert, Fragen zu stellen und sich an der Diskussion zu beteiligen. Grupo Sal begleitet und ergänzt die Ausführungen durch eine Fülle von Beispielen der lateinamerikanischen Musik, um die neuen Töne aus Lateinamerika musikalisch erfahrbar zu machen.

Karten für die Veranstaltung sind für 12,- Euro zu erhalten im Vorverkauf in Meldorf im Peter Panter Buchladen, Zingelstraße 12 (Tel. 04832/4104) und in Heide im Weltladen e.V., Markt 28 und – soweit dann noch vorhanden – an der Abendkasse. Zur Vorbereitung und Nachbereitung empfiehlt sich Alberto Acostas Buch Buen Vivir – Vom Recht auf ein gutes Leben, München 2015,  für 16,95 Euro

Eintritt: € 12,–, ermäßigt 10,–

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Mittwoch, 12.10.2016 20 Uhr: Ruth Weiss, Wege im harten Gras

Lesung und Autorengespräch – Moderation: Lutz Kliche

im Traumausstatter, Süderstr. 9, 25704 Meldorf

 

Ruth Weiß

Ruth Weiß

Ständig auf der Reise. Manchmal mit einer Absicht, einem Ziel und oft, allzu oft auf der Flucht vor Menschen und Verhältnissen, irgendwo zwischen Europa und Afrika. Das eine nannten die Ämter „Aufenthalt“, das andere „Heimat“. Die Frage war nur: Wo war ich zu Hause?“

Ruth Weiss wurde 1924 als Kind jüdischer Eltern in Fürth bei Nürnberg geboren. 1936 floh die Familie vor der Verfolgung nach Südafrika. Ruth Weiss arbeitete lange Jahre international als anerkannte Wirtschaftsjournalistin. Sie war früh gegen die Apartheid aktiv, mit vielen politischen Führern der Unabhängigkeits- und Befreiungsbewegungen ist sie persönlich befreundet.

1966 kam sie wegen ihres antirassistischen Engagements auf die »Schwarze Liste« und musste Südafrika verlassen. Sie arbeitete für die Financial Times, The Guardian, die BBC und die Deutsche Welle in Zimbabwe, Großbritannien und Deutschland. Sie lebte lange auf der Isle of Wight und kehrte 2012 endgültig nach Deutschland zurück.

Ruth Weiss widmete sich seit den 90er Jahren dem Schreiben von Kinder- und Sachbüchern auf Englisch und Deutsch. Seit ihrem Ruhestand schreibt sie auch historische Romane. Ihre bekanntesten Bücher sind der Roman »Meine Schwester Sara« und der autobiographische Bericht »Wege im harten Gras«.
2015 wurde ihr für ihr Lebenswerk das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Ruth Weiss wird begleitet von dem Literaturvermittler und Übersetzer Lutz Kliche.Veranstalter: Peter Panter Buchladen & Matarenda Global Friends in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein.
Eintritt: € 8,–, ermäßigt 4,–, im Vorverkauf € 7,–, ermäßigt 3,50.

Bibliographische Angaben:

Ruth Weiss
Wege im harten Gras
Erinnerungen an Deutschland, Südafrika und England
Mit einem Nachwort von Nadine Gordimer
ISBN 978-3-86841-162-1
306 Seiten, 18 €
Verlag Edition AV

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SA, 8.10. 20:00 Uhr: Dritter Meldorfer Poetry Slam

hoegsdal06_pic_jens_henkenius_kiel_kleinerDa die Begeisterung des Publikums bei den ersten beiden Meldorfer Poetry Slams so groß war, sind der Moderator Björn Högsdal und die SlammerInnen für eine neue Runde in Meldorf bereit.

Poetry Slams sind moderne Dichterwettkämpfe, wie es sie ganz ähnlich schon im alten Griechenland und im Mittelalter gab. Auf den Poetry Slam-Bühnen sieht man gelebte Literatur, Texte, die von den Dichtern selbst geschrieben und oft sogar auswendig performt werden.

Das Publikum entscheidet dann per Applaus über den besten Dichter des Abends. Poetry Slam ist Spiel mit der Sprache. Ob Lyrik, Rap, Freestyle, Poesie oder Geschichten, alles ist Slam Poetry, wenn es gesprochen und vorgetragen wird.

Poetry Slam bietet Slampoeten und Autoren eine Plattform um mit- und gegeneinander um die Gunst des Publikums zu kämpfen. Teilnehmen kann jeder, in sechs Minuten pro Runde fast alles erlaubt. Nur selbstgeschrieben müssen die Texte sein.

Lust, selber auf der Bühne zu stehen? Anmeldung und Infos unter info@assembleart.com

hoegsdal06_pic_jens_henkenius_kiel_kleinerLocation: Theater im Forum Gemeinschaftsschule , Promenade 22, 25704 Meldorf
Moderation: Björn Högsdal
Mit: t.b.a.
Samstag, den 8.10.2016
Einlass: 19:15
Beginn: 20:00
Eintritt: € 12 / ermäßigt 6
Vorverkauf ab sofort: 04832 – 4104 im Peter Panter Buchladen und Gemeinschaftsschule

Veranstalter: Peter Panter Buchladen , Gemeinschaftsschule Meldorf & Zingel Kultur e.V.

Mittwoch, 28.9., 20 Uhr, Traumausstatter: Hanna Poddig liest aus: „Radikal mutig“

Hanna Poddig radikal mutig

Hanna Poddig radikal mutig

„Die größte Schranke auf dem Weg zu einer schöneren Welt ist die Schranke in unseren Köpfen“. Die Worte einer 30-Jährigen, die sich allerdings nicht mit dem Reden zufrieden geben will, sondern die handelt. Hanna Poddig lebt ihr Leben in einer Radikal-Opposition des Alltäglichen. „Radikal mutig“.

„Es geht um das Infragestellen von Normalabläufen. Also alles, was irgendwie als normal und es muss so sein angesehen wird, möchte ich in Frage stellen können, und wenn ich dann zu dem Schluss komme, so wie es jetzt ist, gefällt es mir nicht, dann versuche ich es anders zu machen.“

In ihrem Buch erzählt sie „Aktionsanekdoten, die zwar autobiografisch sind, aber keine Autobiografie“, im Klartext heißt das: sie beschreibt in einer differenzierten, durchaus amüsanten Sprache, was sie erlebt hat beim Besetzen eines Genfeldes oder beim Sit-In vorm AKW Krümmel, wie sie in einer Aktionärsversammlung Tacheles geredet, wegen eines Aufklebers einen aberwitzigen Prozess an den Hals bekommen hat. Hanna Poddig nennt ihr Buch auch „Meine Anleitung zum Anderssein“. Denkprozesse will sie in Gang setzen, weil sie es unerträglich findet, Dinge, die nicht in Ordnung sind, schweigend hinzunehmen. Sie will zeigen, welche Schritte man unternehmen kann, um zu protestieren.

Dass ihre Aktionen etwas Plakatives haben, weiß sie. „Komplizierte Strukturen sind schwer vermittelbar. Da leuchtet es schon eher ein, Gen-Mais niederzutrampeln. Wenn ein Impuls erst einmal gezündet hat, beschäftigen sich die Menschen mit den Dingen und verstehen auch die Zusammenhänge.“

Hanna Poddig ist geboren, ein Jahr bevor der Reaktor von Tschernobyl in die Luft flog, aufgewachsen im kleinen Dorf Werneck bei Schweinfurt und in der Nähe von Hamburg. „Meine Mutter war bei den Grünen, mein Vater hat sich gegen Autobahnbau engagiert, aber immer nur nebenbei. Mir reicht das nicht“.
Seit Anfang 2010 lebt sie in einem anarchistischen Wohnprojekt zwischen Dresden und Leipzig.

Die Lesung findet im Rahmen der „Anarchistischen Woche Meldorf“ und der „Fair Trade Woche“ statt.

Ergänzend gibt es am Do., den 29.9. im Meldorfer Kino den Film „Projekt A“ zu sehen. Dieser Dokumentarfilm taucht ein in die vielschichtige Welt der Anarchisten und bricht mit den gängigen Klischees über Steinewerfer und Chaoten. Er eröffnet viel mehr den Blick auf eine Bewegung, die das Unmögliche fordert, an den Grundfesten unserer Gesellschaft rüttelt und gerade deshalb das Augenmerk auf zentrale ungelöste Fragen unserer Zeit lenkt. Der Film handelt von einer politischen Bewegung, ihrer Theorie und den Menschen, die sich für deren Verwirklichung einsetzen.

Vervollständigt wird die „Anarchistische Woche Meldorf“ durch eine Veranstaltung über das Mietshäuser-Syndikat: „Fair wohnen“ am Montag, den 26.9. ab 19 Uhr im Traumausstatter.

Mittwoch, 28.9., 20 Uhr, Traumausstatter, Süderstr. 8, 25704 Meldorf
Eintritt: € 8,–, ermäßigt 4,–, im Vorverkauf € 7,–, ermäßigt 3,50

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23.9. 20 Uhr „Tellingstedt und der Weg dorthin“

Tellingstedt und der Weg dorthin

Tellingstedt und der Weg dorthin

Lesung und Buchvorstellung: „Tellingstedt und der Weg dorthin“, Texte
und Materialien zu Arno Schmidts „Die Schule der Atheisten“.

Arno Schmidt (1914-1979) machte Tellingstedt in Dithmarschen zum Ort der
Weltliteratur, indem er dort seine Novellenkomödie „Die Schule der
Atheisten“ ansiedelte. Ein Zukunftsroman, 1972 erschienen, der im Jahre
2014 spielt. Die Zukunft hatte also die Gegenwart eingeholt.

Warum Schmidt die Geestgemeinde im nördlichen Dithmarschen als zentralen
Handlungsort wählte, kann letztlich wohl nicht geklärt werden, er war
zweimal in Tellingstedt, 1963 und 1969. Das erste Mal vermutlich eher
zufällig, das zweite Mal gezielt. Vom ersten Besuch in
Schleswig-Holstein berichtet er selbst in seinen Tagebuchnotizen, die
zweite Recherche-Reise wird in den Tagebuchaufzeichnungen seiner Frau
Alice dokumentiert. Erstmals werden in diesem Band auch die Fotos
veröffentlicht, die Schmidt 1969 aus Tellingstedt mitbrachte – 18 an der
Zahl.

Anlass genug für das Kompendium, das jetzt erschien: Es versammelt in
höchst lebendiger Form alles, was zu Schmidt gesagt, geschrieben und
veranstaltet wurde. Eine wahre Wundertüte…

Die beiden Herausgeber, Heiko Thomsen und Ulrich Klappstein, werden das
Buch vorstellen.

Außerdem lesen: Anne-Marga Sprick aus Bargenstedt (plattdeutsch), Heiner
Egge, Patrick Goeser (Buchhändler, Musiker und Nachtwächter aus
Rendsburg mit Geesthorn) und Sted Telling.
Jens Rusch zeigt Radierungen zum Thema.

Eintritt: € 8,–, ermäßigt 4,–, im Vorverkauf € 7,–, ermäßigt 3,50

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20.9. bis 25.9. Kunst im Hofgarten: Frank Speth

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Skulpturen von Frank Speth

….und es geht weiter mit der Kunst: Im Rahmen der Dithmarscher
Kohltage wird vom Dienstag, den 20.09. bis Sonntag, den 25.09.2016 der
Quickborner Bildhauer und Künstler Frank Speth seine Gartenskulpturen
aus Stein und großformatigen Köpfe aus Terrakotta im Peter Panter
Buchladen ausstellen. Im Hinterhof, Laden und vor der Tür laden seine
Werke während der Öffnungszeiten von 9.00-18.00 Uhr und am Samstag von
9.00 -13.00 zur Betrachtung ein. Am verkaufsoffenen Sonntag von 12.00
bis 17.00 wird Frank Speth anwesend sein und im Hinterhof am Stein arbeiten.

Auf seiner Internetseite (KunstSam.de) ist im Rahmen der
Künstlerbiographie zu lesen: „Ich mache Kunst, weil ich eigentlich nicht
anders kann – es drängt mich einfach, etwas Neues und Schönes in diese
Welt zu stellen.“
Dies sieht man auch, wenn man die Skulpturen aus Granit oder Sandstein,
auf Eichenstelen stehend, betrachtet. Der Anblick der Gegensatzes
zwischen den groben und geschliffenen Flächen des Steines  zeige sich
dann in seiner ganzen Schönheit. Über seine Leidenschaft für Ton sagt
Frank Speth: “ Ich habe mir die Milde der Arbeit an diesem Material für
den Abend aufgehoben“. Herausgekommen sind Gesichter und Profile, die
zum Entdecken einladen.

„Totes Holz guckt selten froh“

Der Holzbildhauer Hermann Knepper kommt auf Einladung des Peter Panter Buchladens nach Meldorf. Er wird seine Skulpturen in der Zeit vom 14. bis zum 17.September 2016 im Innenhof des Buchladens ausstellen, dort arbeiten und auch gerne im Gespräch sein.

Hermann Knepper

Hermann Knepper

Hermann Knepper bringt eine große Anzahl von Objekten mit, die alle aus Eichenholz und Metall gefertigt sind.
Den Werkstoff Eiche lernte er beim Fachwerkhausbau kennen. Für seine figürlichen Objekte verwendet Hermann Knepper Balken und Pfosten von unterschiedlichem Alter und Herkunft. Der Querschnitt des Materials bestimmt jeweils die äußere Form. Die großen Objekte, die zwischen 1,5 und 2,5 Meter lang und hoch sind, nennt er „Zischinger“, die kleinen, etwa einen halben Meter großen, „Voll-Pfosten“.
„Zischinger“ sind gehörnte Gesellen. Unten mit einer massiven Metallspitze versehen, stecken sie fest im Boden. Sie trotzen Wind und Wetter und verändern mit der Zeit ihr Aussehen, so wie wir Menschen. Sie altern.
Das chemisch unbehandelte Eichenholz entwickelt besonders dann eine über die Jahreszeiten wechselnde Patina, wenn es draußen steht und der Witterung ausgesetzt ist.
Die kleinen Objekte, die „Voll-Pfosten“, sind manchmal aus jahrhundertealten Fachwerkbalken und tragen das Alter in sich. Die Holzoberflächen sind „schrundig“, rissig und bilden einen starken Kontrast zu den bearbeiteten Flächen, in denen intaktes, festes Holz sichtbar wird.
Letztendlich schauen alle Skulpturen unfroh drein, denn „Totes Holz guckt selten froh“ (Hermann Knepper).
Wer die „Zischinger“ oder „Voll-Pfosten“ kennenlernen will, kommt einfach gucken!
Wer es nicht mehr abwarten kann, guckt schon mal vor : www.zischinger.de

Zur Person:
Hermann Josef Knepper ist 1957 in Waltrop am Dortmund-Ems-Kanal geboren.
Das, was er bisher im Leben gemacht hat, war meistens etwas mit den Händen.
Er verbrachte im Juli ein paar Wochen in Dithmarschen, um sich auf seine Ausstellung vorzubereiten. Er kommt zu einer überraschenden Beobachtung.
„Dat, wat(t) bei Euch in Dithmarschen der Deich, is bei uns im Pott der Kanaldamm. Ob Ihr es glaubt oder nicht, sie sehen sich sogar ähnlich und haben eines gemeinsam.
Selten gibt’s Strand. Is aber auch schön.“

Ausstellung, Werkstatt und Gespräche finden statt:

täglich von Mittwoch, den 14.9., bis einschließlich Sonnabend, den 17.9.2016
von jeweils 10 – 18.30 Uhr
Ort und Veranstalter: Peter Panter Buchladen, Zingelstr. 12,25704 Meldorf
Eintritt: frei

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„…wenn meine Seele Nordseewasser trinkt“

Horst Fryderyk Arendt liest am Donnerstag, den 15.9.2016 um 20°° Uhr im Peter Panter Buchladen

Cover „...wenn meine Seele Nordseewasser trinkt“

Cover „…wenn meine Seele Nordseewasser trinkt“

Horst Fryderyk Arendt hat sich ganz auf die Faszination des Wattenmeeres eingelassen. Er ist an der Nordsee aufgewachsen und besucht sie, so oft wie möglich. In seinem Buch „…wenn meine Seele Nordseewasser trinkt“ verbindet der Autor und Fotograf stimmungsvolle lyrische Texte und feinsinnige Fotos miteinander. Er zeigt auf diese Weise, wie seine Betrachtungen und Empfindungen gefühlvoll ineinanderfließen. In seinem Buch verbeugt er sich vor der Kraft des Meeres und lässt Leserin und Leser teilhaben an dem Zauber dieser einmaligen Landschaft. Horst Fryderyk Arendt ermöglicht uns ein wunderbares Erleben von Märchenhaftem und Außergewöhnlichem. Er liest aus seinem neuen Buch am Freitag, dem 16.9.2016, um 20°° Uhr im Peter Panter Buchladen und wird musikalisch auf der Flöte begleitet von seiner Enkelin Rosa Arendt.

Horst Arendt

Horst Arendt

Zur Person:
Horst Fryderyk Arendt, 1940 geboren, ist in Husum aufgewachsen. Nach einer Maschinenbau-Ausbildung auf der Husumer Schiffswerft, studierte er an der Universität Flensburg Maschinenbau/ Schiffbautechnik. Als leitender Ingenieur fuhr er viele Jahre zur See. Heute lebt er mit seiner Frau in Kronshagen. Seine Liebe zur Natur zeigt sich auf besorndere Weise. Im Sommer und Winter wandert er durchs Watt zu den Halligen und erfährt wöchentlich die Landschaft Schleswig-Holsteins mit dem Fahrrad. Er hört gerne klassische Musik und ist literarisch inspiriert von Hermann Hesse.

Ort: Peter Panter Buchladen
Eintritt: € 8,- / ermäßigt € 4,- Im Vorverkauf: € 7,- / ermäßigt € 3,50
Vorverkauf: ab sofort 04832 – 4104
Veranstalter: Peter Panter Buchladen

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